„…denn ich war Napoleon!“ Impulse für ein Umdenken über Reinkarnation

Mein Top-Reinkarnationswitz geht so: Im Wartezimmer eines Psychiaters sitzen zwei Männer.

Ein dritter kommt dazu, setzt sich aber nicht, sondern stolziert durch den Raum, die rechte Hand auf den Bauch gepreßt, und murmelt ständig vor sich hin: „Je suis grande, je suis magnifique, grandiose, formidable!“

Da wird es einem der beiden anderen zu bunt: „Sagen Sie mal, haben Sie eine Ecke ab oder was? Wer sind Sie überhaupt?!“

Mit erhobenem Haupt ant-wortet der so Angesprochene mit leicht französischem Akzent: „Ich bin es, Seine Majestät Napoleon Bonoparte, mein Herr!!“

Darauf der erste: „Also so´n Quatsch, woher wollen Sie denn das wissen?“

Darauf der stolze Napoleon: „Oh, das hat mir Gott selbst gesagt!“

Worauf sich der Dritte wütend erhebt und knurrt: „Was soll ich gesagt haben?“

Nur zurück ins Fleisch?

Es scheint an der Zeit, den Begriff der Reinkarnation zu entstauben oder ihn zumindest auf den Prüfstand der neuesten Erkenntnisse aus Physik, Biologie, Psychologie, Medizin, Religion, Archäologie und sogar der  Anthropologie zu stellen.

Die Behauptung, eine Seele habe sich re-Inkarniert, sei also wieder „Fleisch geworden“, „ins Fleisch gegangen“, (lat./ ital.= carne), scheint diese Art der Wiederkehr zumindest in der öffentlichen Diskussion auf menschliche oder tierische Körper zu beschränken (oder hörten wir bisher schon mal jemanden sagen: „Oh, der neue Kaktus ist eindeutig  Egon, mein langjähriger Fensterbrett-Gefährte, aber echt – wie aus dem Stachel geschnitten!“)?.

Da die moderne Biologie im Arbeitsverbund mit der Physik jedoch ein Seelenleben der Pflanzen längst bestätigt hat, müßte das «Carne» also schon mal ersetzt resp. erweitert werden (außer wir reden hier vom Begriff «Fruchtfleisch»…).

Vorstellbar wäre z.B. (der zugegeben etwas hölzerne) Begriff einer «Re-Manifestation», der offenläßt, aus welchen Quellen die Informationen (Bewußtseinseinheiten?) geschöpft werden, die sich erneut z.B. in einem aktuellen Tagbewußtsein zeigen.

Quantenphysik et altera

Die beiden Erkenntnisse, daß erstens im Universum höchstwahrscheinlich alles mit allem verbunden (oder wie es Physiker/innen in ihrer Fachsprache nennen: verschränkt) ist, und zweitens, daß Information erhalten zu bleiben scheint, also grundsätzlich nicht verloren-gehen kann, wirft eine ganze Reihe von Fragen auf.

Betrachten wir zunächst die derzeit herrschende Vorstel-lung, eine «Seele» eines Ver-storbenen würde sich irgendwann einen neuen Körper suchen. Da taucht schon die erste Schwierigkeit auf: Selbst ernst zu nehmenden Persönlichkeiten scheint es ab und an zu gelingen, mit Verstorbenen „ins Gespräch zu kommen“ – ist es dann so, daß diese Verstorbenen noch in einem besonderen Zustand verharren, also noch keinen neuen Körper fanden?

Nachdem jedoch solche (manchmal «spiritistisch» genannten) Sitzungen, über die Jahrzehnte dokumentiert, auf eine verblüffend große Zahl von «Seelen» zurückgreifen können, die interessanterweise meist aus dem persönlichen Umfeld der Fragenden stammen, also z.B. ehemalige Verwandte oder Freunde, verwundert doch zunächst, daß diese «Seelen» noch keinen neuen Körper fanden?

Da uns die Quantenphysik jedoch die verblüffendsten «Verschränkungen» zumutet, wäre natürlich auch folgendes Modell denkbar: Die gesammelte Information aus der irdischen Existenz Napoleons bleibt sozusagen als homogenes Energiefeld erhalten, während eine Kopie davon sich einen neuen Körper sucht, so daß, sozusagen zeitgleich, mit dem gespeicherten Energie / Informationsfeld des Herrn Bonaparte kommuniziert werden kann, während dessen Kopie heute seelenruhig, nunmehr Fritz Meier heißend, durch unser oben erwähntes Wartezimmer marschiert?

Informationen in der Aura

Zwei über jeden Verdacht erhabene Persönlichkeiten, die ihr Leben dem verschrieben haben, was heute noch «Aurachirurgie» genannt wird, werden, ebenso wie die von ihnen in dieser medizinischen Kunst Ausgebildeten, täglich damit konfrontiert, daß sich Blockaden in den Körpern der von ihnen behandelten Ratsuchenden zeigen, die nach chirurgischer Einschätzung auf (nicht selten tödliche) Verletzungen zurück zu führen sind, die sich im Energiefeld der Hilfesuchenden gleichsam wie eine Erinnerung manifestiert zu haben scheinen.

Interessanterweise lösen sich diese Beschwerden jedoch nach gezielten und erprobten Maßnahmen und Handgriffen sozusagen in Nichts auf [1])!

Es scheint sich also so darzustellen, daß sich im Energiefeld des jeweiligen Individuums eine Information manifestiert hat, die auf eine gespeicherte Erinnerung zurückgreift.

Da die Methoden der heute noch so genannten «Aurachirurgie» in ihrer Seriosität inzwischen über jeden Zweifel erhaben sind und mittlerweile nicht nur durch Zehntausende von Erfolgsgeschichten profundes empirisches Material liefert und vermehrt sogar die Aufmerksamkeit etablierter und respektierter Chirurgen der klassischen Medizin auf sich ziehen, dürfen die beschriebenen Effekte getrost als nicht anzuzweifeln betrachtet werden – die normative Kraft des Faktischen…

Und jetzt wird es spannend: Steht da vor der Aurachirur-gin, dem Aurachirurgen die wieder ins Fleisch gewanderte Seele des armen Schluckers, der z.B. damals als Bäcker in Nürnberg zu kleine Brötchen buk und deshalb der sogenannten «Bäckertaufe» unterzogen wurde und dabei (leider zufällig) ertrank, oder wurde da Information aus dem grossen Speicher angezapft, die mit dem 2018 lebenden Individuum in keinerlei direktem Zusammenhang steht? [2])

Exkurs zu Religiösem

Als 1992 eine interessante Arbeit zur Frage: „Kehren die Opfer des Holocaust wieder?“ (Deutscher Titel, Rudolf Gee-ring Verlag 1997) erschien, verwunderte mich das umfangreiche empirische Material des Autors [3])

Die Seriosität von Gershoms Recherchen ist nicht anzuzweifeln. Was aber nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, daß die Schlußfolgerungen aus seinem umfangreichen Material implizieren, daß eine vormals «jüdische Seele» sich wieder in einem «jüdischen Körper» «inkarnierten».

Nun mag es der Tatsache geschuldet sein, daß zu seinen Gesprächspartner/ innen eben nur Menschen gehörten, die sich «Juden» nennen – hier ist noch Platz für viel Forschung, zum Beispiel zur Frage, wer sich als Nicht-Jude an eine jüdische Vergangenheit erinnert.

Besonders interessant ist an Gershoms Beobachtungen jedoch folgendes:

Nachdem es längst erwiesen ist, daß es eine jüdische Rasse gar nicht gibt und nie gab  [4]), sondern sich das Judentum lediglich als Religion definieren kann, aber in gar keinem Fall als ethnische Gemeinschaft [5]), verwundert die Tatsache, daß sich Menschen, die sich sehr überzeugend und sehr konkret z.B. daran erinnern, wie und wo sie zu Zeiten der Naziherrschaft ums Leben kamen, als wiedergeborene Juden fühlen.

Der orthodoxe Islam wiederum lehnt die Lehre von der Seelenwanderung strikt ab – hic et nunc ein guter Mensch und dann direkt ab ins Paradies… im besten Fall.

Eine detaillierte Analyse des jeweiligen Umgangs der einzelnen Religionen mit der Thematik würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen und wäre zudem wenig hilfreich.

Es darf jedoch das auf bayrisch überaus wohlklingende Fazit gelten: „Nix gwies wos mer nie net!“

Reinkarnierte Wunderkinder?

Bemerkenswert ausführliches und bestens dokumentiertes Forschungsmaterial zur Frage «Reinkarnation ja oder nein?» lieferte der US-Amerikaner Ian Stevenson von der University of Virginia [6])

Interessant erscheinen die zahlreich dokumentierten Fäl-le von Kindern, die sich nicht nur präzise an Orte erinnern konnten, die sie noch nie besucht hatten, sondern sie verfügten auch bereits über verblüffende und nicht altersgemäße Fähigkeiten.

Die überwiegende Zahl der von ihm ca. 1600fach dokumentierten Fälle berichtet von solchen Kindern vorwiegend aus dem indischen Subkontinent, aus Südostasien und dem mittleren Osten, wo der Glaube an Reinkarnation am stärksten ist.

Die meisten von ihnen glaubten, sich an ein früheres Leben zu erinnern.

Lyall Watson, der sich zunächst als Biologe mit der Welt jenseits des Sichtbaren in seinen weltweit Aufsehen erregenden Büchern beschäftigte, faßt Stevensons Forschungsergebnisse wie folgt zusammen:

„Was (das Kind) über sein früheres Leben berichtet, stimmt meistens mit seinem Verhalten überein; es weigert sich zum Beispiel, niedere Arbeiten zu verrichten, egal, wie arm seine Familie ist, wenn es behauptet, früher eine wohlhabende Person gewesen zu sein. Oft bittet das Kind, daß man es zu Orten bringt, an die es sich erinnert, und wenn die identifiziert werden können und sich die Reise verwirklichen läßt, stellt man gewöhnlich fest, daß 90% der Angaben über das Leben und die Umgebung der Person, an die es sich zu erinnern behauptet, richtig sind. Nach dem Alter von fünf Jahren scheinen die Erinnerungen an das frühere Leben zu verblassen und verschwinden meistens ganz, und mit ihnen das durch sie hervorgerufene ungewöhnliche Verhalten.“ [7]) – besonders interessant erscheint in diesem Zusammenhang jedoch sein Hinweis, daß in keinem der zahlreichen von ihm recherchierten Fälle sich ein westliches Kind jemals so geäußert hätte (oder hat etwa Mozart seinem Vater als kleiner Junge je erzählt, an welchem Klavier in welcher Stadt er vor 1756 in die Tasten hackte…?

Multiple Persönlichkeiten

Als wäre das Ganze noch nicht kompliziert genug: Die Forschungsergeb-nisse zum Phänomen der sogenannten «multiplen Persönlichkeiten» fügen einen weiteren Aspekt hinzu, um uns zu raten, vorsichtig mit der Behauptung umzugehen, wir seien hier und jetzt die Inkarnation von jemand anderen: Vielleicht sind wir ja zugleich (latent) stets auch jemand anders?

Hochinteressant ist die übereinstimmende Beobachtung der Psychiater, die sich mit multiplen Persönlichkeiten beschäftigen, daß der Wechsel zu einer anderen Persönlichkeit wie eine Flucht erscheint, um einer bedrückenden Situation entfliehen zu können.

Lyall Watson: „Diese Flucht ist eindeutig eine Strategie des Unbewußten, die zur Aufsplitterung eines einzelnen Bewußtseins führt. In ihrem separaten Zustand bestehen die getrennten Selbste gleichzeitig. Wenn eines die Führung übernommen hat, sind die anderen vorübergehend abgekoppelt (…)“. [8])

Die jeweiligen unterschiedlichen Persönlichkeiten überlappen dabei einander nie, erwecken also bei einem voreingenommenen Beobachter, der von Reinkarnation überzeugt ist, zum Beispiel im Rahmen einer der ach so angesagten «Rückführungen» den Eindruck, man wäre in Kontakt mit einer homogenen Persönlichkeit.

Der Fall des zum Zeitpunkt seiner Untersuchung damals etwas 27jährigen Afroamerikaners Jonah, der zusammen mit  vier verschiedenen «Selbst» lebte, ist dabei noch ein „kleiner Fisch“ [9]): Cornelia Wilbur, eine New Yorker Psychoanalytikerin, brachte es immerhin auf 16 unterschiedliche Persönlichkeiten „unter einem Dach“  [10]).

Aber im Rahmen dieser Gedankenführung ist es nicht erforderlich, auf das erdrücken-de Material an soliden Dokumentationen einzugehen.

Was uns aber daran brennend interessiert, ist die latente Möglichkeit, sozusagen permanent abrufbar jederzeit auf verschiedene Eindrücke, Erfahrungen etc. zurückgreifen zu können, die nicht in direktem Zusammenhang mit unserem derzeitigen Wachbewußtsein stehen.

Vielleicht gibt es sogar in unserer jetzigen, jeweiligen Be-wußtseinsform als Individuum eine ganz besondere Disposition zur Adaption sehr genau begrenzter Manifestationen aus dem riesengroßen Pool dessen, was je seinen Stempel in das unerschöpfliche Weltgedächtnis drückte?

Disposition

Meine eigenen Überlegungen gehen immer mehr in die Richtung, unserem persönlichen Bewußtseinsstatus eine ganz spezifische, nur uns selbst hier und jetzt als einmalige Disposition geschenkte Persönlichkeitsstruktur zuzuschreiben, um bestimmte, im riesigen Quantenmeer schwimmende Eindrücke und Impulse aufzugreifen.

Das Empfinden, das nach aktuellen Schätzungen ca. 70 % aller Menschen schon erlebten, nämlich eine Situation, einen Ort schon einmal erlebt oder gesehen zu haben – ein sogenanntes déja-vu – mag wie eine Art Schmutzeffekt ins Wachbewußtsein aus dem schwappen, was höchstwahr-scheinlich nicht nur in unserer DNA, sondern sogar in jedem einzelnen Elektron als eine Art von «Weltgedächtnis» schlummert, wie es der geniale und leider viel zu selten zitierte Physiknobelpreisträger Jean Charon behauptete [11])

Und diese Disposition ist dann wohl primär eine Disposition zum Empfangen von Emotionen, was wiederum erklären würde, daß angebliche Erinnerungen an frühere Leben durchaus ins Mittelalter oder in archaische Vorzeit zurückführen können  – entscheidend ist höchstwahrscheinlich die aktuelle Lebenssituation der oder desjenigen, die oder der dann auf Wissen und
Erfahrung in ihrer oder seiner ganz realen, aktuellen Problematik zurückgreifen könnte – ein weiterer Forschungsansatz und -auftrag im Rahmen einer «SYNTHESE DER WISSENSCHAFTEN» .

Ego, Schuld und Karma

Das wachsende Interesse am Thema Wiedergeburt geht in verräterischer Klarheit einher mit dem wachsenden Egozentrismus des europäischen Menschen und marschiert Hand in Hand mit der vereinsamenden Wirkung der Individualisierung und dem geradezu manischen Bestreben, das Ich ständig im Fokus zu behalten (s. die Mode der «Selfies» oder das permanente WhatsApp -oder Facebookmitteilungsbedürfnis an andere über eigene Befindlichkeiten).

Was patriarchalische Strukturen wie Religionen, Kirchen und Sekten dem Menschen als seit Jahrtausenden funktionierendes Manipulationsinstru-ment vor Augen halten, ist die Warnung: „Du bist schuldig..!“

Und vergib uns unsere Schuld / wie auch wir vergeben unseren Schuldigern…“ wird schon Kindern als Bitte an den «lieben Gott» eingepflanzt – was Wunder, fühlt sich der (vom Christentum geprägte) arme Schlucker in Zentraleuropa minderwertig und versucht in Panik aufzuzeigen, daß er es aber nun wiederum doch nicht sei.

Als sei dies nicht schon ein genug belastender Seelenpanzer, erfanden kluge Manipulatoren das Konzept des «Karma» – fertig ist die (unselige) Trinität aus „Es dreht sich alles um dich“, „du lädst ständig Schuld auf dich“ und „du bist vorbelastet!“.

Die unsägliche (christliche) Idee der «Erbsünde» machte dann den Deckel dicht. Die von Religionen und modernen Heilslehren aller Art perfekt aufbereitete Manipulationsmasse genannt Mensch, erfreut sich, religiösen und pseudoreligiösen Führern folgend, nicht einfach ihres jetzigen Lebens, sondern ringt verzweifelt mit angeblichen alten Existenzen und einer mühsam abzubauenden Schuld (die allerdings sogar schon über Ablaßzettel abzutragen war und heute als Spenden oder Honorare an hochkarätige Volksverführer aus dem esoterischen Dunstkreis bezahlt wird).

Mein Fazit

«Ich» und «Ichbewußtsein» sind bei weitem noch nicht für einen allgemeinen Konsens aufgearbeitete Phänomene.

Und als genau spezifiziertes, präzise definiertes und rund-um erfaßtes und organisiertes Individuum 2018 durch den Alltag zu gehen, scheint nach all diesen Beobachtungen als  eine höchst komplexe Aufgabe.

Warum sich nicht einfach damit begnügen, ein anständiger Mensch zu sein und all die Verstorbenen oder ehemaligen eigenen „Existenzen“ dort lassen, wo sie hingehören, nämlich ins Gestern?

Die offensichtlich grenzenlose Fähigkeit des Unbewußten, Informationen aus welchen Quellen auch immer zu sammeln und zu strukturieren, sollte uns davor bewahren, denen zu folgen, die behaupten, sie hätten die Wahrheit gefunden. Wir sollten denen folgen, die die Wahrheit suchen.

Die phänomenalen Erkenntnisse, vor allem aus der Beschäftigung mit der Lehre über Quanten, verbannt alle Scharlatane, die nicht den steinigen Weg der bewährten Vorgehensweise der klassischen Wissenschaft beschritten [12]), aber als Trittbrettfahrer alten Wein in neuen (Quanten) -schläuchen verkaufen wollen, zum Kreuzverhör dazu, wie tief und solide sie wirklich eingetaucht sind in die Materie.

Klar: „Geld machen“ läßt sich mit «Rückführungen» und dem Schlagwort «Reinkarnationۚ! Aber das „cui bono?“ wird wohl nur eine Antwort kennen: Zum Wohle des Bankkontos des Meisters…

Abschließend lasse ich gerne noch Lyall Watson zu Wort kommen, dem ich in meinem neuen Buch [13])  ein Kapitel mit dem Untertitel „Der Herr der 1000 Quellen“ widme:

„(Es gibt) keine Notwendigkeit, unirdische Elemente zu postulieren, um scheinbar übernatürliche Ereignisse zu erklären. Im genetischen Gedächtnis, in der prä- und postnatalen Erfahrung und in unserer erstaunlichen unbewußten Kreativität ist genug vorhanden, um bequem mit fast allen Fällen zurechtzukommen, die den Gedanken an fremde Intervention, Besessenheit von Geistern oder Dämonen oder Reinkarnation aufkommen lassen.“  [14])

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1) Künlen, Matthias. Lehrbuch der Aurachirurgie / Medizin im 21. Jahrhundert. BOD 2017 und Gerhard Klügl und Tom Fritze, Quantenland. Ein Leben als Aurachirurg. Arkana 2012

[2]) Wikipedia: Bäckerschupfen oder Bäckertaufe war im Mittelalter eine Bestrafungsform für Bäcker, welche Brot mit zu geringem Gewicht oder von minderwertiger Qualität herstellten. Eine solche Bestrafung wurde von der Bevölkerung oftmals als eine Art von Volksfest gefeiert, bei welchem der Bäcker öffentlich an den Pranger gestellt wurde. Der schuldig Gesprochene wurde in einem Schandkorb (Schupfe, Prelle) oder mittels einer Wippe einige Male in Wasser oder in Unrat getaucht, zusätzlich wurde er von den Anwesenden mit Steinen beworfen und gedemütigt.
Eine entsprechende Vorrichtung zur Durchführung nebst historischer Anekdote über einen solchen Bäcker kann in Roth bei Nürnberg und im Mühlenmuseum in Gifhorn besichtigt werden.
(Anm.: Ob diese Maßnahme für die Inhaber deutscher Großbäckereien zu einer Verbesserung der Brotqualität führen könnte, wird vom Autor derzeit untersucht…)

[3]) Gershom, Yonassan. Beyond the ashes. Cases of reincarnation from the holocaust. A.R.E. Press Virginia Beach 1992

[4]) Ein typischer osteuropäischer Jude („Aschkenasim“) unterscheidet sich äußerlich von einem arabischen
Juden so offensichtlich, daß außer zwei Beinen, zwei Armen und einem Kopf kaum Übereinstimmung,
geschweige denn „Rassemerkmale“ festgestellt werden können.

[5]) Siehe hierzu Roger Garaudy «Der Fall Israel», DIALOGPRESS  (Der historische Mythos, S. 29ff)

[6]) Stevenson, I. „The evidence for survival from claimed memories of former incarnations”, Journal of the American Society for Psychical Research 54: 51-71, 1960

[7]) Watson, Lyall, in: Der unbewußte Mensch („Lifetide“). Umschau-Verlag 1979, S. 353 ff

[8]) Watson, Lyall, a.a.O.

[9]) Ludwig, A.M. et.al. “The objective study of a multiple personality”, Archives of General Psychiatry 26: 298-310, 1972

[10]) Schreiber, F. R Sybil. Allan Lane: London, 1974

[11]) Charon, Jean, Der Geist der Materie

[12]) Damit meine ich: Studieren, lesen, Querverbindungen herstellen, recherchieren, eigene Standpunkte hinterfragen, sich stets auf dem aktuellen Stand des jeweiligen Wissensgebiets halten („state of the art“)

[13]) Lorenz, Hugh, Die medizinische Hintertreppe – Aspekte der modernen Medizin, LORENZ.PUBLISHING., erscheint Mitte August 2018

[14]) Watson, Lyall, a.a.O. S 342